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unserem Glück teilhaben sollten. Man
nennt uns
seit Jahren 'das Reich der
Einsamkeit’.
Wir sollten etwas tun, damit die
Einsamkeit aus
allen Häusern unseres Landes
verscheucht wird.“
Auch Celavie dachte nach und hatte
eine geniale
Idee: „Mein König, unsere kleine blaue Esperanza
fand
ich einst im Südosten von Frankreich,
wenige Kilometer nördlich von Grenoble
- da wo
Berge und Täler sich gute Nacht sagen. In dieser
Einöde
wimmelt es förmlich von diesen blauen
Katzen. Jeder Mann Eures
Heeres sollte losziehen -
nein, nicht für Krieg und Tod - nein! Jeder von
ihnen muss auf die Suche nach einer
solchen
Katze gehen! Wenn erst einmal in jedem
Haus ein
kleines blaues Kätzchen ist, kommt das Glück von
ganz
allein!“
Gesagt - getan! Das gesamte Heer wurde
losgeschickt, um nach blauen Katzen zu suchen.
Erfolgreich, denn:
Drei Monate später kamen die
ersten Männer mit ihren Katzen zurück.
Fünf Monate später hatte jedes Haus
seine blaue
„Esperanza“. Ein halbes Jahr später war endlich
die Hochzeit.
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Alle Menschen, die zuvor in andere
Länder
geflohen waren - aus Angst, die
Einsamkeit
könne sie erdrücken - kamen zurück und
lebten
glücklich und zufrieden.
Die Hochzeit wurde in aller Pracht
gefeiert, und
das Glück fiel wie ein warmer
Sommerregen über
das gesamte Land.
›Esperanza‹
hatte die Sonne
zurückgebracht.
Ende
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